Die Jólasveinar

Ab jetzt stellen wir euch in unserem Adventskalender die isländischen Weihnachtsgesellen vor:

In Island sieht das Weihnachtsfest anders aus als bei uns. Es gibt viel zu fürchten bei den Isländern. So kommt die Weihnachtskatze Jólaköttur und frisst alle Leute, die die Wolle des Sommers noch nicht zu Garn gesponnen haben. Wer fleißig war, wird mit Kleidung beschenkt.
Die Jólasveinar, die Weihnachtsgesellen, kommen einzeln nacheinander an jedem Tag vom 12. bis zum 24. Dezember aus den Bergen und treiben Schabernack und erschrecken die Menschen. Ab dem 25.12. gehen sie nacheinander wieder. Dabei sind die Gesellen ursprünglich nicht vergleichbar mit dem uns bekannten, liebevollen Weihnachtsmann. Sie sind grobe, trollartige Wesen und verbreiten Schrecken. Sie sind halt ganz die Kinder ihrer Mutter Grýla, die am liebsten unartige Kinder frisst.
Mittlerweile hat man den Jólesveinar nettere Gesichter verpasst. Sie stecken den Kindern Geschenke in die Schuhe, die unartigen Kinder erhalten Kartoffeln oder Möhren. Ihre ursprünglich furchterregende Gestalt kommt vermutlich daher, dass die Menschen in Island damals ums Überleben kämpfen mussten. Es wird zwar selten kälter als -2° C, aber am Tag der Wintersonnenwende gibt es gerade mal 4 Stunden Sonnenlicht

Quellen
https://zauber-des-nordens.de/jolakoettur/
17.8.18 14:37

http://islandrundreisen.net/weihnachten-in-island-traditionen-und-brauche/
17.8.18 16:04

https://www.klimatabelle.info/europa/skandinavien/island
17.8.18 17:06

https://www.contrastravel.com/island-nordland-blog/islaendische-winter-rezepte-weihnachtliches-laufabraud/
17.8.18 16:02

https://de.wikipedia.org/wiki/J%C3%B3lasveinar
19.11.2018 12:13

Melissa
Melissa
Print Friendly, PDF & Email
Leave a Reply

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.