Frauengesundheit: Seelisches Leid als Ursache von Krankheiten

Die hier dargestellten Inhalte dienen ausschließlich der neutralen Information und allgemeinen Weiterbildung. Sie stellen keine Empfehlung oder Bewerbung der beschriebenen oder erwähnten diagnostischen Methoden, Behandlungen oder Arzneimittel dar. Der Text erhebt weder einen Anspruch auf Vollständigkeit noch kann die Aktualität, Richtigkeit und Ausgewogenheit der dargebotenen Information garantiert werden. Der Text ersetzt keinesfalls die fachliche Beratung durch einen Arzt oder Apotheker und er darf nicht als Grundlage zur eigenständigen Diagnose und Beginn, Änderung oder Beendigung einer Behandlung von Krankheiten verwendet werden. Konsultieren Sie bei gesundheitlichen Fragen oder Beschwerden immer den Arzt Ihres Vertrauens!

Gerne teile ich mit euch meine Erfahrung, welche gesundheitlichen Auswirkungen es haben kann, wenn man von den Eltern und der Verwandtschaft als Mädchen abgelehnt wird.
Ich hatte keine Periode bekommen und die Gynäkologen meinten, das wäre, weil ich relativ schlank sei und damit war die Sache für die Fachärzte erledigt. Vor einigen Jahren ließ ich auf Grund eines anderen Symptoms einen Hormonstatus machen und da wurde festgestellt, dass mein Körper zu viel Testosteron und überhaupt kein Östrogen produziert. Ich musste einige Male zur Blutkontrolle und auf dem Befund wurde das Östrogen mit „nicht nachweisbar“ ausgewiesen. Ich wurde daher ins ALK überwiesen und der Anfangsverdacht PCOS konnte schnell ausgeschlossen werden. Ich bekam ein Medikament, das einen künstlichen Eisprung auslösen sollte, doch das war nicht der Fall – medizinisch sei das gar nicht möglich, mit dieser Behandlung immer noch keine Eisprung zu haben. Der behandelnde Arzt meinte dann vorsichtig, dass dem nur eine seelische Ursache zu Grunde liegen könne, die stärker sei als das Medikament. Er vermutet sehr stark, dass ich meine Weiblichkeit ablehnen würde und schon hatten wir die Ursache gefunden. Nicht ich lehne meine Weiblichkeit ab, sondern meine Eltern und meine Verwandten. Dazu kam auch noch, dass meine Mutter erst später Kinder wollte, aber sie der Schwiegervater drängte und sie dem Druck nicht standhielt. Es mag unglaublich klingen, aber wenn ich mir heute die Fotos von mir mit meinen Cousins ansehe, erkenne ich mich nicht. Ich kann nicht unterscheiden, wer meine Cousins sind und wer ich selbst bin. Ich wurde gekleidet wie ein Junge und auch meine Frisur war dementsprechend. Der Arzt hat mit mir NLP ausprobiert um meine Glaubenssätze umzuprogrammieren, aber das hat nicht funktioniert. Darauf hin hat er mich zu einem renommierten Hypnotiseur geschickt, aber dieser konnte mich nicht mal in Hypnose versetzen.
Bis auf meine Oberweite, die nicht vorhanden ist, habe ich alle Organe einer Frau, nur die Hormone sind männlich und stärker ausgeprägt als bei einem Mann. Das hatte Ausfall des Kopfhaares (schubweise und man wusste nicht, woher), Wuchs von vereinzelten Barthaaren (beides durch zu hohes Testosteron) und Osteoporose (durch das fehlende Östrogen) zur Folge. Ich bekomme nun die Hormonbehandlung, die Männer bekommen, die sich in eine Frau umwandeln lassen (Anti-Testosteron-Tabletten und Östrogen-Pflaster).

Alles Liebe
Myriel

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Beitrag von Myriel
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2 thoughts on “Frauengesundheit: Seelisches Leid als Ursache von Krankheiten

  • Liebe Myriel,
    mir ist vor einigen Jahren ein Buch über den Weg gelaufen, was mir eine völlig neue Sichtweise bezüglich Hormone eröffnet hat:
    „Wenn Körper und Gefühle Achterbahn fahren.“
    Die Autorin hat auch einen Verein gegründet.
    Vielleicht kann Dir dort jemand neue Möglichkeiten aufzeigen.
    Herzliche Grüße und Alles Gute
    T. T. Lukas

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