Hexen in Polen

Früher als ich noch ein Kind war, spielte ich sehr gerne draußen im Garten. Als Kind der 70er
war ich durchaus in der Lage mich selbständig im Garten zu beschäftigen. Auch die Ausflüge
in den Wald oder auf die andere Straßenseite waren nicht gänzlich verboten. Unsere
Nachbarin hatte regelmäßig kleine Küken aber auch Zwerghuhnrassen, die auf mich eine
unglaubliche Faszination ausgeübt haben. Sie ließen sich streicheln, ich rannte den Hühnern
hinterher und es gab für mich nur die „Hühnchen“. Zu meinem Unglück war unsere Nachbarin
eine ältere Dame, die leider aufgrund der Tierhaltung nicht ganz so beliebt in unserer Straße
war. Meine Eltern sowie meine Großeltern haben es geschafft mir einzureden, dass die
eigentlich nette, ältere Dame in ihrer blauen Schürze eine Hexe ist, mit langer Nase, Buckel
und Warzen, die kleine Kinder frisst und eine schwarze Katze hat (die Katze war in der Tat
vorhanden).


Irgendwann in der Schule, im Religionsunterricht wurde ganz kurz und oberflächlich die
grausame Zeit der Hexenverfolgung erwähnt, die sich um 1500 in ganz Europa ausbreitete
und sowohl Frauen, Männern, Kindern als auch schwarze Katzen das Leben kostete. So
begann ich mich für die Frauen zu interessieren, die aufgrund ihrer Liebe zur Natur und den
Lebewesen, die hauptsächlich Gutes bewirken wollten indem sie geheilt und geholfen haben,
ihr Leben lassen mussten. Das Thema ist sehr vielfältig, denn der Umgang mit und Entwicklung der Hexerei in Polen wird von unterschiedlichsten Faktoren beeinflusst.


Die erste Frau, die in Polen als Hexe verbrannt wurde, war eine Kräuterfrau dessen Name
leider nicht übermittelt wurde. Sie wurde im Jahr 1511 in Chwaliszewo auf dem Scheiterhaufen
verbrannt.
Die kleine Stadt war damals für ihre Brauerei bekannt und als in Poznań (Posen) einige Leute
von dem Bier krank wurden, musste ein(e) Schuldige(r) gefunden werden und das Schicksal
der Kräuterfrau aus Chwaliszewo war besiegelt.
Die Inquisition wirkte bekanntlich schon seit dem 13. Jahrhundert als Instrument
der römisch-katholischen Kirche insofern fand die Hexenverbrennung in Chwaliszewo relativ
spät statt.
Tatsächlich wurde die Papstbulle über die Inquisition in den polnischen Ländern formell im
Jahr 1318 eingesetzt, jedoch im Vergleich zu anderen Ländern kam es in Polen zu einer
verhältnismäßig kleinen Anzahl von Urteilen.

Das erste offizielle Todesurteil durch Verbrennung fand in Zakrzew im Jahr 1476 statt. Jedoch
wurde die Frau dank der Bürgschaft von Dritten und Widerrufung ihrer Taten freigesprochen.
So kann man auch feststellen, dass zur Wende des Mittelalters und der Frühneuzeit polnische
Kirchengerichte bei Hexerei verhältnismäßig gnädig waren.
Das erste ausgeführte Todesurteil ist der Fall der o. g. Kräuterfrau aus Chwaliszewo und war
das Ergebnis des immer stärker werdenden Einflusses der deutschen Kultur auf die
Rechtspraxis in den Städten. So folgten in den kommenden Jahren immer mehr ähnliche Fälle
in Großpolen und Königlich Preußen und später auch Mazovia. Die geringste Anzahl von
Hexenprozessen fand in Małopolska und in den östlichen Gebieten der Republik Polen statt.
Die Praxis der polnischen Gerichte basierte hauptsächlich auf dem Sachsenspiegel
(Rechtsbuch entstanden 1220 und 1235) und später auf einem anderen deutschen Kodex –
Constitutio Criminalis Carolina von 1532 (gilt heute als erstes allgemeines deutsches
Strafgesetzbuch). Die deutsche Gesetzgebung wurde durch einen polnischen
Rechtskommentar in Form von „Fortschritt der Gerichte bei der Bestrafung der Kehle“ (1559)
von Bartholomäus Groicki ergänzt, der Bestrafungen für Hexerei und Aberglauben erlaubte.
Die wahre Bibel der Hexenjäger war jedoch die berüchtigte „Malleus maleficarum“ oder
„Hammer für Hexen“, in dem der Autor Heinrich Krämer detaillierte Prozesse für die
Ausrottung von Hexen befürwortet. Der Hammer schlägt Folter vor, um effektiv Geständnisse
und die Todesstrafe zu erhalten, als das einzig sichere Mittel gegen die Übel der Hexerei. Zum
Zeitpunkt seiner Veröffentlichung wurden Ketzer häufig lebendig auf dem Scheiterhaufen
verbrannt und der Hammer ermutigte die gleiche Behandlung von Hexen. Das Buch hatte
mehrere Jahrhunderte lang einen starken Einfluss auf die Kultur und war die Grundlage der
Hexenprozesse in der frühen Neuzeit.

In Polen wurde Kramers Hammer 1614 in Krakau von Stanisław Ząbkowic
übersetzt. Viele Polen glaubten damals nicht an Hexerei, weil ihnen die dämonologische
Literatur in der polnischen Sprache nicht bekannt war. So popularisierte die Übersetzung den
Glauben an Hexerei in Polen, erschwerte aber gleichzeitig die Hexenverfolgung, da der
Übersetzer nur die ersten beiden Teile ins Polnische übersetzte, nicht den dritten, über die
Methoden der Bekämpfung von Hexerei und die Gerichtsverfahren. Somit war die
Vorgehensweise den polnischen Provinzrichtern nicht bekannt und sie zögerten
Hexenprozesse einzuleiten. Trotz der Tatsache, dass das „Malleus Maleficarum“ in Polen nicht den Charakter
eines juristischen Kommentars erlangt, fällt der Höhepunkt der Prozesse in die Jahre 1670-1730.

Während also im Westen die Haufen langsam ablöschten, zündeten die polnischen
Vorfahren gerade erst das Feuer unter ihnen.
Was man feststellen kann ist, dass die Hexenverfolgung aus Deutschland nach Polen kam, es heißt
auch, dass nicht nur die Verfolgung selbst aus dem Westen kam, sondern auch der Glaube an die
Magie. Das bedeutet natürlich nicht, dass die Menschen in Polen nicht an Magie und
Hexen glaubten, jedoch wurde hier die Angst der Menschen, dass eine Verschwörung gegen
die Christenheit durch einen Teufel im Gange ist, ausgenutzt. Die fehlende Bildung der
Bevölkerung, die Angst und Einbildungskraft wurde von Predigern oder Hexenjägern
geschürt.


Die Kirche war die wichtigste Institution im Kampf gegen Hexen und immer wenn die Position
dieser Institution bedroht war, wurden entsprechende Schritte unternommen. So führte die
Angst vor dem, was Hexen zu leisten vermochten, zu gegenseitigen Anschuldigungen unter
Nachbarn und war ein willkommenes Mittel der Manipulation.
In Polen war die Position der Kirche immer stark, sie war nie ein staatliches Instrument
gewesen und stets mit dem Volk, nicht mit dem territorialem Gebiet verbunden. Deshalb war
die Hexenverfolgung nicht so groß wie in Europa. Wie oben erwähnt, begannen die Prozesse
in Polen relativ spät, so findet man erst in den Büchern aus dem 15. Jahrhundert erste
Aufzeichnungen über die Prozesse.


In früheren Jahrhunderten beschäftigten sich die Menschen täglich mit Magie. Es sicherte
materiellen Wohlstand und Gesundheit. Die Hexenprozesse kamen aus dem Westen mit
deutschem Recht nach Polen und wurden durch soziale Spannungen, Hunger und Kriege und
andere Aspekte begünstigt. Bis zum 15. Jahrhundert unterstanden die Verbrechen der Hexerei
kirchlichen Gerichten, dann wurden sie von weltlichen Gerichten übernommen.
Es ist schwierig, statistisch die Zahl der wegen Hexerei in Polen verurteilten Personen
abzuschätzen. Małgorzata Pilaszek behauptet in der Arbeit „Prozesse gegen Hexerei in Polen
im 15.-18. Jahrhundert“, dass von 1.316 Angeklagten 558 Menschen (42 Prozent) ihr Leben
verloren haben.
Am 23. Oktober 1776 wurde in Polen auf Vorschlag des Königs ein Gesetz erlassen, das alle
Folter verbietet, da die Beweismittel unter Zwang unzuverlässig sind. Die einstimmige
Entscheidung der Abgeordneten war das Ergebnis der Verbreitung der Ideen der Aufklärung in
der polnischen Gesellschaft. Humanismus und Rationalismus triumphierten und es galt als
absurd, seine Seele dem Teufel zu verkaufen.


Die letzte Hexenverbrennung Europas fand im Jahre 1811 in der ermländischen Kleinstadt
Rößel (Reszel) statt. Im Jahr 1806 zerstörte ein verheerender Brand fast die gesamte Stadt
Rößel. Dafür wurde Barbara Zdunk, eine für ihr Interesse an Magie bekannte Magd, verantwortlich
gemacht. Obwohl es keine stichhaltigen Beweise für den Tatvorwurf gab, wurde sie angeklagt
und zum Tode verurteilt und 1811 verbrannt wobei man sie, kurz bevor das Feuer gezündet
wurde, erdrosselt hat. Heute wird angenommen, dass eine Gruppe polnischer Soldaten den
Brand in Rößel gelegt hat. Der wahre Hintergrund von Zdunks Verurteilung, die von
mehreren Berufungsgerichten bestätigt wurde, bleibt unklar. Rache seitens der preußischen
Verwaltung an den Polen oder ein Zugeständnis der Justiz am Volkszorn könnte eine Rolle
gespielt haben sowie, dass Zdunk als 38-jährige eine Beziehung mit einem Jugendlichen
unterhielt.


Bis zum Ende des Zweiten Weltkrieges konnte Polen als Vielvölkerstaat angesehen werden,
der auch durch verschiedene Konfessionen und Religionen geprägt war (die orthodoxe
Ruthenisch-Katholische Kirche, der jüdische und evangelische Glauben, bis zur
Rekatholisierung im 17. Jahrhundert waren auch die reformatorisch-unitarischen Polnischen
Brüder in Polen-Litauen verbreitet. An der Weichsel bestanden zeitweise auch mennonitische
Gemeinden).

Im Zweiten Weltkrieg lebte das Interesse an den Hexenverfolgungen wieder auf. 1935 wird auf
Betreiben von Heinrich Himmler innerhalb des Sicherheitsdienstes der sogenannte H-Sonderauftrag (Hexen-Sonderauftrag) eingerichtet.
Die Ziele sind von Beginn an klar vorgegeben: Es soll möglichst viel Material gesammelt
werden um die antikirchliche und antijüdische Propaganda zu unterstützen. Des Weiteren
sollen die Überreste einer heidnischen, altgermanischen Volkskultur- und religion gefunden
werden.
Bis 1944 suchen 14 hauptamtliche Mitarbeiter systematisch in mehr als 260 Archiven und
Bibliotheken des gesamten deutschen Reiches nach Akten über Hexenprozesse. Über 80%
der Prozesse fanden in Deutschland statt, aber auch in anderen Ländern (u. a. Polen, England,
Island, Türkei, Indien und sogar Mexiko und USA!). Die Ergebnisse werden auf etwa 33.000
DIN A4-Karteiblättern festgehalten, die heute unter dem Namen „Hexenkartothek“ bekannt
sind.

Die von M. Zdunek für die Hexenkartothek erstellte Liste umfasst neun polnische Städte
(insgesamt 49 Hexenprozesse). Dies sind: Poznań, Bydgoszcz, Witkowo, Rydzyna, Vilnius,
Wągrowiec und drei unbekannte Städte (Kurow, Tschemesme, K felin). 34 Fälle von
Hexereivorwürfen stehen im Zusammenhang mit Wągrowiec. Interessante Gründe für die
Festnahme und Einleitung eines Verfahrens waren zum Beispiel die rotglühenden Augen, die
Verzauberung von Ochsen und… ein nachbarschaftlicher Streit. Darüber hinaus enthalten die
Formulare rudimentäre Angaben zu Folter (auch mehrfach) und zu einem freiwilligen
Schuldbekenntnis. Die beliebteste Hinrichtungsform war (überraschenderweise) die
Enthauptung (nur in Wągrowiec), dann der Scheiterhaufen und die Vierteilung. Nach dem
Zweiten Weltkrieg gelangt die Hexenkartothek auf verschlungenen Pfaden nach Polen. Heute
wird das gesamte Material im Woidwodschaftsarchiv der Stadt Poznan (Posen) aufbewahrt.
Erst Anfang der 1980er Jahre werden die bis dahin verschollenen Karteiblätter in Deutschland
wieder bekannt.


Die Jahre 1939–1944 waren eine Zeit starker Verfolgung der katholischen Geistlichen durch
die deutschen und sowjetischen Besatzer. Infolge von Militäroperationen, Grenzänderungen,
Vertreibung der ukrainischen und deutschen Bevölkerung sowie der Umsiedlung der
polnischen Bevölkerung veränderte sich die religiöse und ethnische Struktur Polens und
die römisch-katholische Kirche gewann an Bedeutung.
Die Kirche in Polen hatte immer großen Einfluss weil sie mit dem einfachen Volk verbunden und
stets ein Zufluchtsort war, so auch in den 80-ger Jahren. Alle in Polen und in der ganzen Welt
wussten , dass die katholische Kirche ein entschiedener Gegner des kommunistischen
Sowjetsystems war und alle unterstützt, die Freiheit und eine Veränderung der
Gesellschaftsform anstrebten. So ist es keine Ausnahme, dass die heutigen Hexen in Polen zur Kirche gehen oder an Gott glauben.

In einigen Überlieferungen, in denen Motive und Erfahrungen der Hexerei bis in unsere Zeit
beleuchtet werden, wird erwähnt, wie ein Priester auf den Unterschied zwischen einer Frau als
Flüsterhexe und einer guten Flüsterfrau hingewiesen hat. Flüsterhexe ist eine Frau, die
Menschen hilft, dabei aber keine Magie verwendet.
Hier ein Versuch eines Geistlichen zu differenzieren:
a) wenn sich eine Frau nur auf den Verlauf des „Rituals“ konzentriert, die richtige Aussprache
und Ausführung der Handlungen, dann weist es darauf hin, dass es sich um eine Hexe
handelt, auch wenn sie versucht dem Menschen zu helfen.
b) wiederum, wenn eine Frau „flüstert“ und betet, um einen Menschen zu heilen, alle Gebete
kennt und sprechen kann und sich nicht starr an ein Ritual hält, darf sie nicht für eine Hexe
gehalten werden, da nicht das Ritual, sondern Gott an erster Stelle steht.
Menschen mit „Gaben“ wird empfohlen, um des Friedens willen zu einem Exorzisten zu gehen
und wenn ihre „Gabe“ die Exorzismen und die Versuche des Priesters überlebt, dann sollten
sie nicht unangemessen verleumdet werden oder als Dunkel bezeichnet werden. Denn ihre
Gaben können auch zum Guten genutzt werden.


So gibt es in vielen Regionen Polens eine Flüsterin oder einen Flüsterer – eine Person, die
das Gebet mit heidnischen Methoden vermischt und auf diese Weise Menschen heilt.
Eine aussterbende Profession. Obwohl die Nachfrage steigt, ist die „Szeptucha“, wie sie
genannt wird, im Schnitt über 70 Jahre alt. Sie finden keine Nachfolger. Die letzten
Flüsterinnen und die bekanntesten leben an der Grenze zu Weißrussland in Ostpolen.
Viele Menschen aus ganz Polen, von Danzig bis Breslau holen sich Hilfe und Beistand eine
Flüsterin. Die Gaben sind freiwillig – manchmal ist es eine Schokoladentafel, manchmal Geld.
Die „Behandlung“ beschränkt sich auf ein Gebet, das geflüstert wird und leise Empfehlungen .
In der Reportage „Polens letzte Hexen sind müde“ von Julia Szyndzielorz wird einem Ehepaar
mit einem Säugling empfohlen dreimal vor einem Heiligenbild das Ave Maria beten. Einer
jungen Frau sagt die Flüsterin, sie müsse sich die Hände und Füße mit Milch waschen. „Und
nicht wegwischen – austrocknen lassen!“ Jemand anderem wird empfohlen, ein Päckchen auf einer Straßenkreuzung aus dem Autofenster zu werfen.
Die Gegend um Bielsk und Hajnówka in Ostpolen ist christlich-orthodox – eine Seltenheit im
stark katholischen Polen. Fast jeder, den man auf der Straße fragt, ob er schon mal bei der
„Baba“ zur Heilung war, kann eine Geschichte erzählen.
Eigentlich sind die heidnischen Prozeduren und die Requisite, die die Flüsterinnen zum Gebet
benutzen, von der katholischen Kirche nicht zu akzeptieren. Dennoch sehen sich die Frauen
als einen integralen Teil der Kirche und sagen, ihre Gabe komme von Gott.
Der orthodoxe Gemeindepfarrer, als auch der für die Region zuständige Priester wollten sich
zu dem Thema nicht äußern. Der katholische Gemeindepfarrer aus Orla sieht dagegen kein
Problem in den „Wunderheilerinnen“. „Ich gehe selber nicht hin“, sagt er, „aber wenn es nur ein Gebet ist, dann ist das keine Sünde, sondern eine großartige Geste“.
Die Anthropologin Charyton erklärt:
„Die Prozedur ist einfach. Die Flüsterin wählt die richtige Person aus und bringt ihr einige
Gebete bei. Sie glauben, dass Gott den Rest macht.“ Die Praktiken der Flüsterinnen werden in
der medizinischen Fachzeitschrift der Universität von Bialystok beschrieben.
Eine Flüsterin, Anna Bondaruk liest beispielweise Verse aus dem Evangelium und sagt dann
ein Gebet. Dazu braucht sie Brot, Zucker, Mohn und heiliges Wasser. Alltagsdinge. Die
Flüsterinnen glauben , dass sie zu Trägern ihrer Heilkraft werden, wenn man über ihnen betet.
Außerdem werden zur Therapie Bienenwachs und Leinen benutzt.
Ob das funktioniert, können nur die Patienten sagen. Allerdings ist Flüsterei ein sterbendes
Fach. Die Hälfte der Szeptuchas, die Anthropologin Charyton vor einigen Jahren noch
interviewt hat, sind inzwischen tot. Nachfolger zu finden ist schwierig.
Denn wer diese Berufung einmal angenommen hat, darf keinem Hilfesuchenden das Gebet
verweigern. Diese lebenslange Verantwortung wollen nur wenige aus der jungen Generation
annehmen.

So ist der ‚Alte Pfad’ nicht von Regeln und Normen durchzogen außer der Tatsache, dass
man tun und lassen kann was man will, wenn man dabei keinem anderen schadet. Dieser
Pfad öffnet eine neue Freiheit, die uns zum Ursprung zurückführt, eine absolute Wirklichkeit,
die unser begrenzter Verstand niemals vollständig begreifen, sondern nur das Herze erfühlen
kann.


Quellen:
B.P. Levack, Polowanie na czarownice w Europie wczesnonowożytnej, przeł. E. Rutkowski, Wrocław –
Warszawa – Kraków 1991.
A. Bartnicka, Postać czarodzieja w literaturze fantasy, Toruń 2014.
J. Prokopiuk, Dzieje magii, Kraków 2006.
M. Pilaszek, Procesy o czary w Polsce w wiekach XV – XVIII, Kraków 2008.
J. Wijaczka. Procesy o czary w Prusach Książęcych ( Brandenburskich ) w XVI – XVIII wieku, Toruń 2007.
L. Kołakowski, Herezja, Kraków 2010.
G. Fantuzzi, Diariusz podróży po Europie ( 1652 ), Warszawa 1990.
J. Rosenblatt, Czarownica powołana, do historji spraw przeciw czarownicom w Polsce, Warszawa
1883.

Dieser Gastbeitrag wurde von unserer Schülerin Cantarella verfasst

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