Kraftorte in Deutschland: Großsteingrab Blankensee

Die Straße, die zum Großsteingrab führt, ist klein und wenig befahren. Sie verläuft am Waldrand. Direkt vor dem Platz gibt’s eine Einbuchtung zum Parken. Man geht dann einige Meter zwischen den Bäumen entlang, die eine Art Eingang bilden. Das ganze wirkt durch die umstehenden Bäume sehr geschützt und trotz der nahen Straße irgendwie abgeschieden.

Als ich durch den schmalen Gang zwischen den Bäumen hindurch ging und auf den kleinen umzäunten Platz trat, war ich kurz ein wenig überwältigt und musste erst einmal tief einatmen, bevor ich weiter gehen konnte. In solchen Momenten mache ich mir auch immer bewusst, wie lange diese Steine dort schon liegen. In diesem Fall wird ihr Alter auf 3500 bis 2800 v.u.Z. geschätzt. In der Mitte finden sich Tragsteine mit sehr großen, gewaltig wirkenden Decksteinen. Rund um die Grabkammer findet man kleinere Findlinge, die teilweise unter Moos und anderen Pflanzen versteckt sind.

1857 wurden bei archäologischen Untersuchungen menschliche Knochen und Tonscherben in der Kammer gefunden. In der näheren Umgebung Beil, Feuerstein und Bronzemesser.

Es war etwas schwierig, einmal um das Grab herum zu gehen, weil sich die Natur bereits viel zurück geholt hat und der Boden bedeckt ist mit dornigen Büschen. Trotzdem haben wir den Ort sehr genossen, uns umgesehen und ich habe mich geerdet und ein wenig die Energien des Platzes und der anwesenden Wesenheiten genossen.

 

Quelle (Zugriff 28.06.2018)

 

Melissa
Melissa
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